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20. Juni 2026

Wie 24h-Assistenz auch Familienangehörige entlastet

Wenn jemand in der Familie rund um die Uhr Unterstützung braucht, tragen das häufig die Angehörigen mit. Eltern, Partner, Geschwister, oft über Jahre hinweg, oft bis zur eigenen Erschöpfung. Was als selbstverständliche Fürsorge beginnt, wird mit der Zeit zur Vollzeitaufgabe, die kaum noch Raum für das eigene Leben lässt. Persönliche Assistenz verändert das grundlegend, und zwar nicht nur für den Menschen mit Beeinträchtigung, sondern für die ganze Familie.

Warum landen Angehörige so oft in der Pflegerolle?

Nicht weil es keine Alternativen gibt, sondern weil diese Alternativen oft nicht bekannt sind. Viele Familien wissen nicht, dass ein Anspruch auf persönliche Assistenz besteht, oder sie glauben, dass die Beantragung zu kompliziert ist. Also übernehmen sie selbst, was eigentlich professionell begleitet werden könnte, und das oft ohne jede Unterstützung, ohne Auszeiten und ohne Ende in Sicht.

Was ändert sich mit persönlicher Assistenz?

Wenn ein Assistenzteam die tägliche Unterstützung übernimmt, gewinnen Angehörige etwas zurück, das viele lange vermisst haben: Zeit. Zeit für den eigenen Beruf, für die eigene Gesundheit, für andere Familienmitglieder und einfach für sich selbst. Das bedeutet nicht, dass die Beziehung zum Menschen mit Beeinträchtigung weniger wichtig wird. Im Gegenteil: Viele Angehörige berichten, dass sich die Beziehung verbessert, wenn sie nicht mehr gleichzeitig Pflegeperson und Familienmitglied sein müssen.

Wie läuft der Einstieg für Familien ab?

Bei den Assistenz-Experten werden Angehörige von Anfang an einbezogen. Im ersten Gespräch geht es darum, die Situation gemeinsam zu verstehen, also was bisher geleistet wurde, was sich ändern soll und welche Lösung zu der Familie passt. Die Assistenz-Experten begleiten auch die Antragstellung, damit Familien diesen Schritt nicht alleine gehen müssen.

Ist das nicht ein Zeichen, dass man loslässt?

Diese Sorge kennen viele Angehörige. Die Antwort ist klar: Nein. Persönliche Assistenz bedeutet nicht, die Verantwortung abzugeben, sondern sie auf mehrere Schultern zu verteilen. Die Familie bleibt Teil des Lebens, aber sie muss nicht mehr alles alleine tragen.


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Das Wichtigste auf einen Blick

Wer betreut dich?

Dir obliegt die Auswahl unserer Assistenten. Du allein entscheidest darüber, wer Einblick in deine Intimsphäre erhält.

Welche Unterstützung brauchst du?

Du entscheidest, welche Bereiche deines Lebens unterstützt werden – ganz nach deinen individuellen Bedürfnissen.

Wie sieht dein Tag aus?

Dein Tagesablauf wird nach deinen Wünschen und deinem persönlichen Rhythmus gestaltet.

Darf ich Änderungen an der Betreuung vornehmen?

Ja, du kannst die Betreuung an deine Bedürfnisse anpassen.

Was, wenn eine Assistenz ausfällt?

Mit unserem Assistenz-Pool haben wir die Möglichkeit, schnell für Ersatz zu sorgen.

Wer kümmert sich um die laufenden Prozesse?

Während wir uns um alle organisatorischen Prozesse kümmern, entlasten wir dich und ermöglichen dir ein selbstbestimmtes Leben.

Vielseitigkeit ist unser zweiter Vorname

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Sönke Schneider
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