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04. Mai 2026

Von Betroffenen für Betroffene: Was macht einen Peer-Berater aus?

Wer zum ersten Mal von Assistenz hört, hat viele Fragen. Wie fühlt es sich an, wenn jemand Fremdes plötzlich zum festen Teil des eigenen Alltags wird? Wie organisiert man das wirklich und im echten Leben? Auf manche dieser Fragen gibt es keine bessere Antwort als die von jemandem, der genau das selbst erlebt hat.

Was ist ein Peer-Berater?

Der Begriff "Peer" kommt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie Gleichgestellter oder jemand, der dieselbe Erfahrung gemacht hat. Ein Peer-Berater im Bereich der persönlichen Assistenz ist also eine Person, die selbst mit einer Beeinträchtigung lebt und persönliche Assistenz aus eigener Erfahrung kennt. Nicht aus Lehrbüchern, nicht aus Schulungen, sondern aus dem eigenen Alltag.

Bei den Assistenz-Experten beraten Stefan Hahn und Timo März in genau dieser Rolle. Stefan lebt seit mehr als 20 Jahren mit persönlicher Assistenz und dem Persönlichen Budget. Timo ebenfalls. Beide wissen aus eigener Erfahrung, wie der Weg dorthin aussieht, welche Hürden es gibt und was sich verändert, wenn man anfängt, das eigene Leben wirklich selbst zu gestalten.

Was bringt Peer-Beratung, die klassische Beratung nicht bringt?

Fachliche Beratung ist wichtig. Sie erklärt Ansprüche, Kostenträger, Paragraphen und Abläufe. Peer-Beratung ergänzt das auf eine Weise, die kein Fachbuch leisten kann. Ein Peer-Berater kennt das Gefühl, zum ersten Mal einen fremden Menschen in die eigenen vier Wände zu lassen. Er weiß, wie es sich anfühlt, wenn die Chemie mit einer Assistenzkraft nicht stimmt, und was man dann tun kann. Er hat selbst erlebt, wie sich Selbstbestimmung anfühlt, wenn man sie lange nicht hatte, und was es bedeutet, plötzlich wieder entscheiden zu dürfen, wie der eigene Tag aussieht.

Das schafft Vertrauen auf eine Art, die schwer zu ersetzen ist. Viele Betroffene und ihre Angehörigen zweifeln lange, bevor sie den ersten Schritt machen. Peer-Berater können zeigen, dass dieser Schritt möglich ist, und zwar nicht abstrakt, sondern ganz konkret.

Für wen ist Peer-Beratung gedacht?

Peer-Beratung richtet sich an Menschen, die eine Beeinträchtigung haben und sich fragen, ob persönliche Assistenz für sie in Frage kommt. Sie richtet sich aber genauso an Angehörige, die für jemanden in ihrem Umfeld nach Unterstützung suchen und sich nicht sicher sind, wo sie anfangen sollen. Es braucht keine Vorkenntnisse und keine fertigen Pläne. Es reicht, Fragen zu haben.

Bei den Assistenz-Experten ist die Peer-Beratung Teil eines umfassenderen Ansatzes: Wer sich meldet, spricht nicht nur mit Fachleuten, sondern auch mit Menschen, die denselben Weg bereits gegangen sind. Das macht den Unterschied.


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Das Wichtigste auf einen Blick

Wer betreut dich?

Dir obliegt die Auswahl unserer Assistenten. Du allein entscheidest darüber, wer Einblick in deine Intimsphäre erhält.

Welche Unterstützung brauchst du?

Du entscheidest, welche Bereiche deines Lebens unterstützt werden – ganz nach deinen individuellen Bedürfnissen.

Wie sieht dein Tag aus?

Dein Tagesablauf wird nach deinen Wünschen und deinem persönlichen Rhythmus gestaltet.

Darf ich Änderungen an der Betreuung vornehmen?

Ja, du kannst die Betreuung an deine Bedürfnisse anpassen.

Was, wenn eine Assistenz ausfällt?

Mit unserem Assistenz-Pool haben wir die Möglichkeit, schnell für Ersatz zu sorgen.

Wer kümmert sich um die laufenden Prozesse?

Während wir uns um alle organisatorischen Prozesse kümmern, entlasten wir dich und ermöglichen dir ein selbstbestimmtes Leben.

Vielseitigkeit ist unser zweiter Vorname

Du lebst wie du möchtest und wir machen den Rest. Einverstanden?

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Unsere Werte

„Wir stehen voll und ganz hinter der Kampagne:
 Wanted - Gleichwertige Teilnahme am Leben durch persönliche Assistenz (Assistenzleistungsgesetz).
 Denn Assistenz ist Freiheit - und ohne Freiheit kein erfülltes Leben.“

Sönke Schneider
Inhaber & Geschäftsführung